Dezentrales Arbeiten aber trotzdem ein Gemeinschaftsgefühl

Dezentrales Arbeiten aber trotzdem ein Gemeinschaftsgefühl

Hallo Leute, in dieser Liasoft Inside Story geht es um unsere dezentrale Arbeitsweise und wie wir ein Gemeinschaftsgefühl aufrecht erhalten.

Dezentrales Arbeiten, was ist das überhaupt

Ganz simpel und kurz gefasst bedeutet es, dass wir keinen zentralen Arbeitsplatz haben. Alle unsere Mitarbeiter können sich Ihren Arbeitsplatz selbst aussuchen. Ich z.B. arbeite die meiste Zeit von Zuhause aus. Teilweise jedoch auch an öffentlichen Orten wie Kaffees oder im freien.

Vor- und Nachteile

Jede unterschiedliche Arbeitsweise hat ja bekanntlich ihre Vor- und Nachteile.
Hier mal ein paar Vorteile:

  • Wir sind nicht an einen festen Ort gebunden
  • Das Arbeiten z.B. im freien kann die Kreativität fördern und als Inspiration dienen
  • Der Fahrtweg wird eingespart
  • Ermöglicht uns das Arbeiten mit internationalen Arbeitskollegen

Hier mal ein paar Nachteile:

  • Die Selbstorganisation und Disziplin ist deutlich mehr gefordert
  • Es ist schwieriger ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen und aufrecht zu erhalten
  • Die persönliche Kommunikation vor Ort kann in manchen Fällen effektiver sein

Wie geht man mit den Nachteilen um

Die Nachteile kann man recht gut kompensieren. Ganz weg fallen diese dadurch jedoch nicht.

Selbstorganisation und Disziplin

Um die Selbstorganisation und Motivation zu fördern, verwenden wir z.B. einen Online-Dienst zur Verwaltung von Aufgaben sowie Notizen und zusätzlich halten wir mit jedem Mitarbeiter mindestens zwei mal die Woche ein Meeting ab.

In unseren Meetings wird besprochen, welche Fortschritte der Mitarbeiter in seinem Projekt gemacht hat, ob es Hindernisse gibt, wie die weitere Planung aussieht und wie die persönliche Einschätzung ist. Zusätzlich wird noch auf die eigene Motivation, das Wohlempfinden und Sonstiges eingegangen.

Effektive Kommunikation

Um die Kommunikation effektiver zu gestalten, verwenden wir für alle Liasoft Kommunikationen intern Skype.

Wir haben je nach Zuständigkeitsbereich unterschiedliche Chatgruppen. Beispielsweise eine Internationale, eine für jede Projektgruppe und eine Kerngruppe. Die Mitarbeiter müssen sich bei Arbeitsbeginn immer in der Kerngruppe melden und bei Arbeitsende wieder abmelden.

Das meiste wird kurz schriftlich in der Gruppe besprochen, ansonsten wird geskypt und wenn nötig einfach die Bildschirmübertragung aktiviert.

Was ich bei der schriftlichen Kommunikation als einen großen Vorteil sehe, ist das immer alles festgehalten wird und es somit zu weniger missverständen kommen kann.

Aus meinen vorherigen Jobs, sind mir noch die sogenannten zwischen Tür und Angel Gespräche im Gedächtnis geblieben, die haben häufig zu missverständnissen geführt.

Das Gemeinschaftsgefühl

Das Gemeinschaftsgefühl spielt bei der Arbeit im Team eine entscheidende Rolle und auch abseits der Arbeit liegt uns diesess sehr am Herzen. Grundsätzlich ist es natürlich immer einfacher, wenn man einen festen Arbeitsplatz hat und seine Arbeitskollegen somit regelmäßig oder sogar täglich persönlich sieht.

Bei der täglichen online Kommunikation entsteht zwar auch ein Gemeinschaftsgefühl, jedoch ist das nicht ganz das Selbe. Deswegen haben wir uns hierfür etwas überlegt.

Monatliches Teammeeting

Wir haben ein monatliches Skype Teammeeting eingeführt, bei dem es auch um den privaten Austausch geht.

Gemeinschafts-Events

Es findet 2x mal jährlich eine Firmenveranstaltung statt. Einmal eine Jahresveranstaltung und einmal ein Teamförderndes-Event.

Zusätzlich werden wir einführen, dass wir wöchentlich 1-2 Stunden, gemeinschaftlich als Team, ein Game zocken oder eine schwierige Aufgabe lösen.
Bei der Aufgabe liegt der Fokus jedoch auch auf dem Spaßfaktor. Hierfür wären z.B. Aufgaben von codingame geeignet.

Privates ausdrücklich erwünscht

Wir schreiben und skypen auch regelmäßig über persönliche Dinge und regelmäßige Nachrichten, über die man einfach mal lachen kann, sind ausdrücklich erwünscht.
Auf der Arbeit sind private Gespräche ja schließlich auch erlaubt 🙂

To be continued… ich halte euch weiter auf dem laufenden.

Euer Pierre

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